Personen des Weißen Rates

Asahara no Yoko

Asahara no Yoko

Yoko ist die Schwester von Asahara no Shogen, dem berühmten Shugenja. Sie stammt aus sehr einfachen Verhältnissen; ihre Eltern sind Bauern. Yoko begann ihre Karriere als eine Geisha in Kamakura, doch sie strebte schnell nach Höherem. Von den Samurai, mit denen sie verkehrte, lernte sie den Weg des Kriegers. Anders als die meisten waffenkundigen Frauen führt sie keine Naginata, sondern die zwei Schwerter. Ihre fehlende Kraft gleicht sie durch größere Gewandtheit und Schnelligkeit aus. Zwar benutzt sie bevorzugt Wakazashis (denn Katanas sind für sie zu unhandlich), doch ist sie bekannt dafür, mit zwei Schwertern gleichzeitig zu kämpfen. Ihr Stil ist dabei abgeleitet von den Tänzen, die sie als Geisha beherrschte.


Asano Nagaakira

Asano Nagaakira

Der Daimyo des Asano-Clans ist ein sehr großer Halbling; besonders in seiner schwarz-roten Kriegsrüstung ist er ein beeindruckender Anblick. Nagaakira Wappen sind zwei gekreuzte Federn in einem Kreisring.

Er ist verheiratet mit Nijo, die am Hofe des Shogun weilt. Dieser Ehe entstammt ein Sohn, Yoshinaga, der als Nagaakiras Statthalter dient.


Minamoto no Yoritomo

Minamoto no Yoritomo

Der Shogun ist schon in jungen Jahren an die Macht gekommen. Und während er sich bei Kämpfen diskret zurückhält, genießt er einen ausgezeichneten Ruf als Diplomat, Verwalter und Stratege. Seine Frau Hojo no Masako starb bei der Geburt der Tochter Mine. Diese ist ein konstantes Ärgernis für Yoritomo, denn sie erinnert ihn nicht nur an den Verlust seiner geliebten Frau, sondern sie widersetzt sich seiner Autorität und weigert sich, eine politische Ehe einzugehen.

Von diesen privaten Sorgen einmal abgesehen, war Yoritomo bisher vom Schicksal begünstigt. Es gelang ihm, treue Vasallen und starke Verbündete zu gewinnen, und das Shogunat ist unter seiner weisen Führung zu einer nie gekannten Größe erblüht.


Nabeshima no Naoshige

Naoshige war lange Zeit das Oberhaupt des Nabeshima-Clans. Doch nun ist er alt, und er hat sich zu Gunsten seines Sohnes Katsushige von den Regierungsgeschäften zurückgezogen. Doch er hat noch ein wachsames Auge auf alles, was sein Sohn tut, und gibt gelegentlich Ratschläge. Er hat das Glück, einen liebenden, treuen Sohn zu haben, der gern auf ihn hört. So dient er noch immer seinem Clan und dem Shogunat, ohne eine allzu schwere Last an Verantwortung zu tragen.